Freitag, 31. März 2017

März - Flaute

Das erste Viertel von 2017 ist schon rum und auch im März will ich wieder anhand des Musters von Mondkunst dokumentieren, was werkeltechnisch passiert ist. Es war nicht viel, so viel kann ich schon mal verraten.

Für mich selbst gewerkelt im März:
Nein. Und das liegt nicht etwa daran, dass ich mit dem Kleidversuch vom Februar noch schmolle, sondern daran, dass ich insgesamt kaum zum Werkeln kam. Stattdessen habe ich meine Wochenenden samt und sonders mit lieben Menschen verbracht, lecker gegessen, Konzerte besucht und gewandert. Auch schön.

Für andere gewerkelt im März:
Tatsächlich habe ich am vergangenen Wochenende gemeinsam mit dem Lieblingsmenschen in einer Spontanaktion eine Handyhülle genäht. Zugegeben: Die meiste Arbeit hat er gemacht, ich saß lesenderweise daneben und habe schlaue Tipps gegeben. Zählt das trotzdem, obwohl wir nicht mal Fotos gemacht haben?

"She's Whiskey in a Teacup" von Urban Threads

Außerdem habe ich es tatsächlich geschafft, einen meiner März-Pläne in die Tat umzusetzen und die "Whiskey in a Teacup"-Stickerei zu beenden. Hurra! Der erste Arbeitsschritt des Projektes Teetassenwhiskey-Kissenhülle ist damit abgeschlossen. Als nächstes muss auf dieses Stoffstück noch eine Tassenapplikation drauf, dann kann gepatcht werden.


Angefangene Projekte:
Obwohl ich ja wahrlich nicht projektmonogam bin, habe ich es im März geschafft, nichts Neues anzufangen. Ihr merkt: An der Werkelfront ging wirklich nicht viel.

Gescheiterte Projekte:

Wer nicht werkelt, kann auch nicht scheitern!

Neue Schnittmuster, Anleitungshefte und Bücher:
Ich habe tatsächlich Bücher gekauft - allerdings keine, die mit Werkeleien in Zusammenhang stünden. Zeigen werde ich sie euch bei Gelegenheit dennoch.

Stoff gekauft:
Auch hier: nichts.


Stoff vernäht:
0,07m² sind in die oben erwähnte Handyhülle geflossen.

Material verarbeitet:
Außer dem Stoff (und entsprechendem Nähgarn) ist nichts weiteres verarbeitet worden.

Pläne für den April:
Ich würde gerne die Applikation für die Whiskey-Teetasse machen - und die erwähnte Kissenhülle daraus machen. Das Quilttop und das angefangene Kleid aus den März-Plänenliegen ebenfalls noch unverändert da... Mal sehen, ob der April mehr Werkelfreude und -zeit bringt!

Kommentare:

  1. Liebe Sabrina,
    Eine schöne Idee, so eine Monatszusammenfassung zu machen! Vielleicht darf ich sie mir sogar bei Gelegenheit klauen?
    Liebe Menschen treffen und mit ihnen etwas zu unternehmen istsuper schön, dafür dürfen DIY-Projekte dann auch mal länger lügen bleiben, finde ich 😀
    Ich bin auf jeden Fall schon mächtig gespannt auf das fertige Whiskey-in-a-teacup-Projekt!
    GLG Kerstin

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    1. Liebe Kerstin,
      klar, lass dich gerne inspirieren! Diese Monatszusammenfassung in der Form ist ja auch nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern nur von Mondkunst gemopst worden. (Dank deines Kommentars habe ich gerade bemerkt, dass ich den Credit vergessen hatte, das ist nun gefixt.)
      Ich denke auch, manchmal liegen die Prioritäten halt woanders und das ist auch okay so.
      Liebe Grüße,
      Sabrina

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  2. projektmonogam ist ein sehr schönes wort. ich nehme es hiermit in meinen wortschatz auf. auf in den april!
    liebst,
    jule*

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    1. Das freut mich! Ich werd's sehr feiern, wenn ich es eines Tages bei dir lese. :D
      Grüßlis,
      Sabrina

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  3. Projektmonogam :D Das bin ich wohl auch nicht so recht.
    Und manchmal gehen andere Dinge einfach vor. Kommt Zeit, kommt wieder Werkelei, oder so :D

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  4. Oh, Frau, meine Bilanz ist für den März auch nicht so dolle. Dabei habe ich den pinkfarbenen Jersey für dich schon auf meine Nähmaschine gelegt. Aber ich krisele ( wegen meiner Hüfte ) oder genieße ( wegen des Frühlings im Garten ) so für mich hin....
    Bon week-end!
    astrid

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    1. Püh, ich hab deinen März-Output gesehen, meine Liebe! Ich fand den ziemlich ordentlich. :D
      Genieße ruhig deinen Garten und sei lieb zur Kriselhüfte - alles andere ist viel weniger wichtig.

      Dir auch ein schönes Wochenende!
      Sabrina

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  5. Ach, irgendwie liest sich das doch sehr entspannt - da bin ich ein bisschen niedisch, wenn ich ehrlich bin! Ich finde es ehrlich gesagt toll, dass Du Dir die Zeit für Projekte nimmst und die auch ein bisschen in der Ecke "reifen" dürfen. Zumindest wirkt es auf mich sehr meditativ. Erstrebenswert! Ich will versuchen mir daran ein Beispiel zu nehmen.

    Lieber Gruß und einen schönen Start in den April!

    Sonja

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    1. Danke für deinen versöhnlichen Blick auf meine Werkelflaute. Ich muss ja gestehen, dass es mich in schlechten Momenten schon ein bisschen frustriert, so wenig zu schaffen. Andererseits schaffe ich eben derzeit neben meinem Vollzeitjob und den wochenendfüllenden Besuchen nicht mehr - und am Ende siegt doch immer der Teil von mir, der sagt, dass man sich nicht mit seinen Hobbys quälen sollte. Sonst ist das auch kein Rückzugsort mehr, an dem man sich erholen kann. Daher: Nimm dir ruhig ein Beispiel an meiner Unproduktivität. ;)

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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